So veränderten sich Berliner Miet- und Kaufpreise in 2016

Wie der IVD Berlin-Brandenburg ermittelte, ist bei Mietpreisen ein Anstieg um 6,7 % auf durchschnittlich 8,00 € / m² in Standardlagen (z.B. Neukölln, Spandau oder Lichtenberg) und um 5,6 % auf durchschnittlich 9,50 € in Vorzugslagen (z.B. Charlottenburg, Mitte oder Prenzlauer Berg). Damit stiegen die Mietpreise doppelt so stark an wie in den vergangenen zwei Jahren. Dieser Trend ist besonders in den unteren Preisklassen zu erkennen und auf eine verstärkte Modernisierungstätigkeit zurückzuführen.

Bei Kaufpreisen für Eigentumswohnungen ist ein noch stärkeres Wachstum zu verzeichnen. Bestandsimmobilien in Standardlagen kosten pro Quadratmeter ca. 2.100 € (+13,5 %), in Vorzugslagen ca. 2.800 € (+12 %). Im Neubau erhöhen sich diese Preise noch einmal durchschnittlich um 1.500 €. Letzteres ist hauptsächlich auf die gestiegenen Bodenpreise zurückführen.

Die teuersten Wohnlagen sind nach wie vor Berlin-Mitte, Charlottenburg und Friedrichshain-Kreuzberg mit durchschnittlich 3.100€ bis 3.700€ / m².

Prozentual stiegen die Preise am stärksten in den Bezirken Marzahn-Hellersdorf mit 20 % sowie Charlottenburg und Friedrichshain-Kreuzberg mit je ca. 17 %.

Wer zu kleinen Abstrichen in der Wohnlage bereit ist, der kann aber durchaus noch Wohnungen für ca. 1.500 € / m² finden.

Quelle: Zeitschrift Das Grundeigentum, Heft 22/2016, Grundeigentum-Verlag GmbH, Berlin, 11.2016, S. 1407-1408

linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram